Mannheim wird jetzt schon grüner

Baumpflanzung zur Bundesgartenschau 2023

Mit einer Baumpflanzaktion haben Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und der Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), Lutze von Wurmb, heute ein Zeichen für mehr Grün in der Stadt gesetzt. Die Pflanzung ist das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojekts:  Menschen aus ganz Deutschland haben sich an der Aktion „Der größte Online-Park Deutschlands“ beteiligt. Für jedes hochgeladene Foto von Stadtgrün wurden Park-Quadratmeter im Netz gesammelt. Pro 10.000 Quadratmeter, die der digitale Park misst, pflanzt die Initiative „Grün in die Stadt“ einen Baum – natürlich in der realen Welt. Den Anfang bildete jetzt die Pflanzung einer Esskastanie (Castanea sativa) in Mannheim – direkt an den Spinelli Baracks im Kerngebiet der Bundesgartenschau Mannheim 2023.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz betonte, dass innerstädtisch Grünflächen weit mehr sind als nur ein „Wohlfühlfaktor“: „Natur in der Stadt kann die Luftqualität und das Klima verbessern, mildert Hitzewellen, Lärm und die Folgen des immer häufiger auftretenden Starkregens. Städtische Grünflächen sorgen insgesamt für eine höhere Lebensqualität. Deshalb ist der Grünzug Nordost, der im Rahmen der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim entsteht, ein echter Gewinn für unsere Stadt.“

Die Bedeutung von Grünanlagen und Parks für die Stadtentwicklung stellte Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Mannheim 2023 gGmbH, heraus: „Mannheim möchte mit seinem Konzept „Mannheim verbindet“ für die BUndesgartenschau 2023 zu einer Stadt der grünen Verbindungen und der Natur werden. Dadurch sind wir auch für die Zukunft gut aufgestellt. Denn neben der Erholung für Anwohnerinnen und Anwohner sind innerstädtische Grünzüge und Grünanlagen vor allem unverzichtbar, damit sich Städte besser an den Klimawandel anpassen können.“

Auch BGL-Präsident Lutze von Wurmb hob mit Blick auf die Klimaveränderungen hervor: „Die grüne Stadt ist das Modell der Zukunft. Immer mehr Menschen werden in Städten leben. Grünflächen spielen dabei eine ganz entscheidende Rolle, damit sich die Bürgerinnen und Bürger wohlfühlen und zugleich die Folgen des Klimawandels abgemildert werden.“

Dass dieses Thema auch für die Politik immer wichtiger wird, zeigt das neue Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“, mit dem der Bund jährlich 50 Millionen Euro für städtisches Grün zur Verfügung stellt. Das Thema ist auch von großer kommunal­politischer Bedeutung – denn zu jedem geförderten Euro vom Bund steuern die Länder und Kommunen den gleichen Betrag hinzu. Damit kann sich die Fördersumme des Programms „Zukunft Stadtgrün“ jährlich auf bis zu 150 Mio. Euro erhöhen.

Die Initiative „Grün in die Stadt“, die vom BGL und seinen Landesverbänden getragen wird, will die Bürgerinnen und Bürger überall in Deutschland für die Bedeutung städtischen Grüns sensibilisieren: Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich schon jetzt durch immer häufigere Wetterextreme wie Hitzewellen und Starkregen. Grünflächen und Parks helfen, die Folgen der Klimaveränderungen zu verringern. Als ursprünglich mediterrane Baumart ist die Esskastanie auch an die immer wärmeren Wetterverhältnisse in Deutschland angepasst und damit ein Baum, der auch in Zukunft zu einem angenehmen Stadtklima beiträgt.

„Grün in die Stadt“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. Die Initiative bündelt Informationen zu vielen positiven Aspekten städtischen Grüns und dient zugleich als Plattform für Dialog und Austausch mit allen Interessierten: www.gruen-in-die-stadt.de.

(auf dem Foto v.l.n.r.: Michael Schnellbach | Geschäftsführer Bundesgartenschau Mannheim 2023 gGmbH, Felicitas Kubala | Bürgermeisterin; Dr. Peter Kurz | Oberbürgermeister, Lutze von Wurmb | Präsident BGL)

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